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   A

ADSTRINGIEREND: Das Gewebe zusammenziehend. Die Oberfläche des Haares wird wieder geschlossen und glatt.
 
AEROSOL: Ursprünglich ein Begriff aus der Kolloidchemie, der die feinste Verteilung von flüssigen oder festen Stoffen in Gasen beschreibt. Heute gängig für die sogenannte "Druckgasverpackung", gewöhnlich "Spray" genannt, wobei der Inhalt durch komprimierte oder verflüssigte Gase nach außen gepreßt und durch ein Spezialventil äußerst fein zerstäubt wird. Dieses System kann auch bei creme- oder schaumförmigen Präparaten angewandt werden. Als Treibgase werden Dirnethylether oder Kohlenwasserstoffe wie Propan oder Butan eingesetzt. FCKW (Fluorchlorkohlenwasserstoffe) werden nicht mehr eingesetzt.
 
AFFINITÄT: Die Eignung oder Neigung eines Stoffes, sich mit anderen Stoffen zu verbinden oder an ihnen zu haften.
 
ALKALIEN: Stoffe, wie z. B. Ammoniak, Natriumhydroxid, deren wässrige Lösungen alkalisch (basisch, laugenhaft) reagieren. Siehe auch pH-Wert.
 
ALKALIFREI: Neutrale oder saure Produkte werden als alkalifrei (= nicht alkalisch) bezeichnet. Das erste alkalifreie Shampoo wurde 1933 unter dem Namen "Onalkali" von Schwarzkopf auf den Markt gebracht.
 
ALKOHOLE: Organische Verbindungen, die durch den Gehalt von einer Hadroxyl-(OH) Gruppe gekennzeichnet sind. Zwei wichtige Vertreter sind der Ethyl- und der Isopropylalkohol; beide werden zur Herstellung kosmetischer Mittel verwendet. Sie sind gute Lösungsmittel für Wirkstoffe, wirken desinfizierend und fördern die Durchblutung der Haut. Dadurch wird z. B. der Haarboden aufnahmebereiter für Wirkstoffe. Durch das schnelle Verdunsten lösen die genannten Alkohole einen deutlichen Erfrischungseffekt aus.
 
ALLANTOIN: Hautpflegestoff, der auch in der Natur vorkommt. Allantoin wirkt wundheilend, hautberuhigend und keratolytisch.

ALLERGIE: Eine "erworbene" Überempfindlichkeit gegen bestimmte körperfremde Stoffe, die dann auftritt, wenn Personen, die dazu neigen, wiederholt mit diesen Stoffen in Berührung kommen.
 
ALOPECIA AREATA: Kreisförmiger Haarausfall. Runde kahle Stellen am Kopf, die in ernsten Fällen ineinander übergehen. Wird oft durch Krankheiten ausgelöst und kann gelegentlich durch Selbstheilung wieder verschwinden.
 
AMPHOMER: Ein Warenzeichen der National Starch Corp. für Filmbildner, die sich besonders gut für Haarlacke eignen.
 
AMPHOTERE TENSIDE: Waschsubstanzen, die sowohl saure als auch basische Gruppen enthalten. Sie sind gut haut- und schleimhautverträglich und werden in Shampoos häufig in Kombination mit anionischen Waschsubstanzen eingesetzt.
 
AMINOSÄUREN: sind physiologische, in Lebewesen vorkommende Säuren, die mindestens eine NH2-(Amino-) Gruppe enthalten. Sie sind die Bausteine von Eiweißstoffen.
 
AMMONIAK: NH3, ein stark riechendes Gas, das sich leicht in Wasser löst und dann Ammoniumhydroxid (NH40H) bildet. Eine stark alkalische Verbindung, die eine wichtige Rolle bei der Dauerwellbehandlung und beim Haarfärben / Blondieren spielt.
 
AMMONIUMCARBONAT: Salz des Ammoniaks, das in Haarfarben oder Blondierungspulvern eine wichtige Rolle als Puffersubstanz spielt.
 
AMMONIUMPERSULFAT: (APS) Wirkstoff von Blondierpulvern. Stellt den Sauerstoff für die Aufhellung zur Verfügung.
 
ANALYSE: Untersuchung von Stoffen und Präparaten auf die Bestandteile, aus denen diese aufgebaut sind.

ANIONISCHE TENSIDE: Waschsubstanzen, in denen ein lipophiler Rest mit einer hydrophilen anionischen (negativ geladenen) Gruppierung verbunden ist. Sie sind die Hauptwaschsubstanzen für Shampoos und haben gute Universaleigenschaften.
 
ANORGANISCHE CHEMIE: Dieser Chemiezweig befaßt sich im wesentlichen mit der sogenannten "toten Materie", wie Mineralien, Metallen usw. Dies im Gegensatz zu der organischen Chemie, die die "lebendige Materie" umfaßt.

ANTIOXIDANTIEN: Stoffe, die aufgrund ihrer Struktur die (ungewünschte) Reaktion mit Sauerstoff, die Oxidation, verhindern. Sie schützen z. B. Fette vor dem Ranzigwerden.
 
ANTISTATIKA: (Positiv geladene) Wirkstoffe, die die elektrostatische Aufladung und damit das "Fliegen" der Haare verhindern.
 
ANTISEPTIKA: Stoffe, die Krankheitskeime abtäten.
 
APPLIKATION: Art und Weise der Anwendung eines Präparates; z. B. das Auftragen von Haarfarbe mit einem Farbpinsel.
 

   B

BAKTERIEN: siehe Mikroorganismen.

BASE: siehe ALKALIEN.
 
BIOLOGISCHE ABBAUBARKElT: Der Abbau von organischen Substanzen durch in der Umwelt (in Gewässern, in Kläranlagen, im Boden etc.) vorkommende Mikroorganismen zu Kohlendioxid, Wasser und ggf. einfachen Verbindungen anderer Elemente. Waschrohstoffe müssen laut Waschmittelgesetz zu mindestens 80 % biologisch abbaubar sein. Siehe auch OECD-Screeming-Test.
 
BLONDIEREN: Das Aufhellen naturfarbenen Haares mit Hilfe von Blondiermitteln (z. B. Brillantblond-Pulver), denen geeignete Oxidationsmittel (z. B. Oxigenta Lotion) zugesetzt werden, wobei ein bestimmter Prozentsatz Sauerstoff aus beiden Mitteln letztendlich die Entfärbung des Haares bewirkt. Das Entfärben von gefärbtem Haar heißt DEKAPIEREN.
 
BROMAT: siehe Natriumbromat.


    C

CHEMISCHE FORMEL: Die Art des Beschreibens einer chemischen Verbindung mit Buchstaben-Symbolen für die Art der Elemente und Zahlen für die Anzahl der Atome der betreffenden Elemente. Beispiel: H2ü (Wasser) ist die Verbindung aus 2 Atomen Wasserstoff und 1 Atom Sauerstoff. H202(Wasserstoffperoxid) ist die Verbindung aus 2 Atomen Wasserstoff und 2 Atomen Sauerstoff. Diese Schreibweise ist international.
 
CORTEX: Die Faserschicht des Haares, die den Hauptbestandteil des Haares darstellt und für die meisten chemischen und mechanischen Eigenschaften des Haares verantwortlich ist. Auch Dauerwell- und Haarfärbeprozesse finden im wesentlichen hier statt.
 
CTFA: Ist die Abkürzung für die amerikanische "Cosmetic, Toilety and Fragrance Association". Die Bezeichnungen dieser Organisation für Kosmetikrohstoffe werden inzwischen auch in Deutschland häufig zur Volldeklaration der Kosmetikprodukte verwendet.
 
CUTICULA: Die Schuppenschicht, die oberste Schicht des Haares.
 
CUTIS: Die Haut, bestehend aus Oberhaut und Lederhaut.
 
CYSTIN: Eine Amminosäure, die ein wichtiger Bestandteil des Keratins ist. Sie ist der Träger der Sulfidbrücken.



    D

DEKAPIEREN: Hiermit ist das Entfärben (Blondieren) gefärbter Haare gemeint.

DECKFÄHIGKEIT: Hiermit wird (meistens in %) angegeben, welchen Grauanteil ein Haarfärbeprodukt gleichmäßig mitfärben kann. Haarfarbe ist meistens 100 % deckend.

DERIVAT: Abkömmling eines bestimmten Stoffes.

DERMATOLOGIE: Die Lehre von der Haut und ihren Erkrankungen. Dermatologe: Hautarzt.
 
DETERGENTIEN: siehe TENSIDE.

DIFFUSER HAARAUSFALL: Im Unterschied zum kreisrunden Haarausfall (Alopecia areata) gleichmäßiger Ausfall von Kopfhaar über den ganzen Schädel, mit Schwerpunkt in der Oberpartie, mit immer größer werdenden haarlosen Hautstellen zwischen den einzelnen Haaren. Meistens schütteres Haar, was der Anfang der Glatzkopfbildung sein kann, vor allem bei Männern ein natürliches Phänomen. Bei Frauen oft eine Abweichung im Hormonhaushalt.

DISPERGIERFÄHIGKEIT: z. B. die Fähigkeit von waschaktiven Substanzen in Shampoos, Schmutz-, Staub- und Fettpartikel aufzunehmen, so daß sie beim Ausspülen entfernt werden können.
 
DISULFIDBRÜCKEN: siehe Schwefel brücken.


    E

EFFLEURAGE: Eine streichende Massage.

EGALISIERUNG: Farbausgleich. Die Haarfarbe muß mit einer genau angepaßten Menge Wasserstoffperoxid angewendet werden, so daß die weißen Haare und die naturfarbenen Haare hinterher die gleiche Farbtiefe aufweisen. Neben der Deckfähigkeit die wichtigste Aufgabe für ein Haarfärbeprodukt.

ELASTIN: Eine auch in der Haut vorkommende Proteinverbindung, die als Hautpflegestoff eingesetzt wird.

ELEMENTE: Die mehr als 100 chemischen Grundstoffe. Elemente sind u. a.: Eisen (Fe), Kupfer (Cu), Schwefel (S), Natrium (Na), Kohlenstoff (C), Sauerstoff (0), Wasserstoff (H) usw.
 
EMPFINDLICHKEITS-TEST: Hierunter versteht sich die Hautuntersuchung, die bei einer neuen Kundin vor dem Haarfärben durchzuführen ist, um festzustellen, ob die betreffende Kundin allergisch gegen bestimmte Stoffe ist. Zu solchen Produkten gehörende Gebrauchsanleitungen und / oder Verpackungsaufkleber sind zu beachten.

EMULGATOREN: Sind Stoffe, welche die gleichmäßige Verteilung zweier oder mehrerer miteinander nicht mischbarer Phasen ermöglichen oder erleichtern und zugleich die Entmischung der Phasen verhindern. Die Emulgatoren teilt man in zwei Gruppen ein: solche, die Öl-in Wasser- und solche, die Wasser-in Öl-Emulsionen bilden.
 
EMULSION: Stabile Mischung untereinander nicht mischbarer Stoffe, wie z. B. von Fett und Wasser. Dies wird mittels eines sogenannten EMULGATORS möglich gemacht. Unterschieden wird zwischen A) einer Wasser in ÖI-(W / Oj-Emulsion, in der Wasser in einer durchgehenden Fettphase feinstverteilt ist. Beispiel: Nivea-Crerne. B) einer Öl in Wasser- (0/ W)- Emulsion, in der Fett oder Öl in einer durchgehenden Wasserphase feinstverteilt ist. Beispiel: Milch, Kaloderma- Creme.

EPIDERMIS: Die aus mehreren Zellschichten bestehende äußere Hautschicht, die sogenannte Oberhaut, die zusammen mit der darunterliegenden Lederhaut die CUTIS bildet.

ETHERISCHE ÖLE: Flüchtige (rasch verdunstende) Duftstoffe aus Pflanzen.

EXTRAKTE: Aus Pflanzen hergestellte Wirkstoffzubereitungen.

 
    F

FARBINDIKATOR: siehe Indikator.

FIBRILLEN: Fadenförmige Proteinstrukturen. Z. B. besteht die Faserschicht des Haares (Cortex) im wesentlichen aus Keratinfibrillen.

FILMBILDNER: Festigende, auswaschbare Harze oder Kunstharze in Haarsprays, Haarfestigern usw.
 
FIXIERUNG: Die abschließbare Phase des Dauerwellverfahrens, wobei die Kaltwelle ihre "bleibende" Form erhält. Auch Neutralisation genannt. Hierbei werden mittels des aus Wasserstoffperoxid oder Natriumbromat freigesetzten Sauerstoffs, die Schwefelbrücken wieder "fixiert", wiederhergestellt.

 
    G

GEWICHTSPROZENTE: (Gew. %). Die Menge eines Stoffes in einer Mischung, ausgedrückt in Gramm pro 100 Gramm Mischung.

GLYCERIN: Wird heute als Glycorol bezeichnet und als Feuchthaltemittel besonders in Hautpflegeprodukten eingesetzt.

GLYCERINMONO-THIOGLYKOLAT: Der Glycerinester der Thioglykolsäure. Er ist der Wirkstoff der sauren Dauerwelle, die im schwach sauren pH- Bereich eingesetzt wird.


    H

HAAR: Chemisch gesehen besteht Haar im wesentlichen aus einem bestimmten Eiweißstoff Keratin. Es ist aus der Haarwurzel, die in den Haarfollikel eingebettet ist, und dem Haarschaft aufgebaut. Von außen nach innen gesehen ist der Haarschaft aus der Schuppenschicht, der Faserschicht und dem Markkanal aufgebaut.

HAARFARBSTOFFVORPRODUKTE: Mehr oder weniger farblose Farbstoffvorprodukte in Haarfärbemitteln, die in das Haar eindringen und dort mit Wasserstoffperoxid (Oxigenta Lotion) zu Haarfarbstoffen oxidiert werden.

HAARFOLLIKEL: Bezeichnung für die Einstülpung in der Lederhaut, die die Haarwurzel umfaßt.

HAARGEFÄSSE: Die äußeren und sehr feinen Enden der Blutgefäße, u. a. unten im Haarbalg.

HAARMIKROMETER: Ein Präzisionsinstrument zur genauen Messung der Haarstärke und um festzustellen, ob Abweichungen im Haardurchmesser vorliegen; dies sind wichtige Daten für das Legen einer perfekten Dauerwelle und für die Festlegung einer Farbrezeptur.

HAARSPEZIFISCH: Besonders für das Haar bzw. für einen bestimmten Haartyp geeignet.

HAARWURZEL: Der untere, in den Haarfollikel eingebettete Teil eines Haares.

HENNA: Ist ein subtropischer Strauch mit dick-fleischigen Blättern, aus denen ein Pulver hergestellt wird, das die Haut und das Haar rot färbt. Natürliche Henna kann das Haar (abhängig von der Grundhaarfarbe) ausschließlich grell orange bis intensiv rot färben. Henna reagiert sauer und wirkt adstringierend auf das Haar. Der Säuregehalt bestimmt die Intensität der Rotfärbung.

HORMONE: Körpereigene, chemisch z. T. kompliziert aufgebaute Wirkstoffe mit lebenswichtiger Bedeutung. Auch das Haarwachstum wird offensichtlich von Hormonen beeinflußt. Hormone dürfen als Kosmetikwirkstoffe nicht eingesetzt werden.

HYDROGENPEROXYD: Ein anderes Wort für Wasserstoffperoxyd.

HYDROPHIL: Bedeutet wasserfreundlich. Hydrophile Substanzen lösen oder mischen sich leicht in Wasser.

HYDROPHOB: Bedeutet wasserabweisend. Hydrophobe Substanzen lösen sich nicht im Wasser.

HYGROSKOPISCH: Bedeutet feuchtigkeitsanziehend, wasseranziehend.


    I

INDIKATOR: Ein Indikator zeigt einen bestimmten Zustand, z. B. eines Produktes, oder Ablauf, z. B. einer Reaktion, an. Ein pH-Indikatorpapier zeigt z. B. durch seine Farbe einen bestimmten pH-Wert an. Ändert sich der pH-Wert, so ändert sich auch die Farbe des Indikatorpapiers. Dabei kann der pH-Wert durch Vergleich mit einer Farbskala abgelesen werden.

IDIOSYNKRASIE: Eine angeborene, nicht durch vorherigen Kontakt erworbene Überempfindlichkeit gegen bestimmte Stoffe, z. B. gegen Primeln, Muscheln, Schokolade, Erdbeeren, Tomaten u. ä. Oft verbirgt sich eine - über Umwege - erworbene Allergie dahinter.

IGORA: Sammelname für alle haarfärbenen Produkte von Schwarzkopf

IONEN: Elektrisch geladene Teilchen. Positiv geladene Teilchen heißen Kationen, negativ geladene Teilchen Anionen. Wasserstoffionen sind Kationen. Durch ihre Konzentration in einer wässrigen Lösung ist bestimmt, ob diese Lösung basisch oder neutral ist. Siehe auch pH-Wert.


    K

KALKSElFE: Kalkseife ist keine Seife zum Waschen, sondern eine unlösliche Verbindung, die aus Seife und hartem Wasser gebildet wird. Schmutzränder, die beim Waschen mit Seife im Waschbecken entstehen, bestehen aus solchen Kalkseifen. Würde man das Haar mit Seife waschen, machen Kalkseifen es schlecht kämmbar und stumpf. Sie können nur durch eine saure Behandlung (Spülung) wieder herausgewaschen werden. Ein Vorteil moderner Shampoos ist, daß sie keine Kalkseifen bilden.

KAMILLE: Wirkstoffe der Kamille sind u.a. Bisabolol und Azulen. Kamillenöl- und Kamillen- extrakte wirken entzündungshemmend und hautberuhigend und werden daher für Haut- und Haarpflegeprodukte verwendet.

KATION-AKTIV: Sind Wirkstoffe, die eine kationische (positiv geladene) Gruppierung tragen. Dazu gehören neben den kationischen Tensiden die kationischen Polymere, äußerst effektive Haarpflegestoffe, die mehrere Behandlungen überstehen und besonders in Shampoos, z. B. für dauergewelltes Haar, eingesetzt werden.

KATIONISCHE TENSIDE: Oberflächenaktive Substanzen, die neben einem lipophilen Rest eine hydrophile kationische (positiv geladene) Gruppierung enthalten. Sie werden nicht als Waschsubstanzen, sondern als Haarpflegewirkstoffe z. B. in Spülungen, Kuren und Schäumen eingesetzt, um die Kämmbarkeit und den Griff des Haares zu verbessern und die elektrostatische Aufladung zu verhindern. Sie sind in der Regel jedoch nicht mit den anionischen Hauptwaschsubstanzen der Shampoos zusammen formulierbar.

KERATIN: Eiweißstoffe (Proteine), die den Hauptbestandteil der Hornschicht der Haut und der Haare und Nägel darstellen und für deren mechanische Widerstandsfähigkeit verantwortlich sind.

KERATINVERWANDT: Sind proteinische Wirkstoffe, wie Eiweißhydrolysate, Keratinhydrolysate, Elastin und Kollagen. Sie haben eine gute Affinität zu Keratin, d. h. zu Haut und Haar.

KERATOLYTISCH: Keratinerweichend, hauterweichend.

KOLLAGEN: Ein Bestandteil des Bindegewebes der Haut. Natives lösliches Kollagen tierischen Ursprungs wird als Pflegestoff und Feuchthaltemittel eingesetzt.

KOLLODIAL: feinstverteilt.

KONDITIONIEREN: In einen bestimmten Zustand versetzen, pflegen.

KONSERVIERUNGSMITTEL: Sie werden in Kosmetikprodukten eingesetzt, die vor dem Verderb durch unerwünschte Mikroorganismen geschützt werden müssen. Verwendet werden dürfen nur sichere, gut verträgliche und ausdrücklich zugelassene Konservierungsmittel.


    L

LANOLIN: Wollwachs. Ein salbenartiger Stoff, der aus der Wolle des Schafes gewonnen wird. Lanolin ist selbst ein Haar- und Hautpflegestoff und gleichzeitig die Basis für eine Reihe von weiteren Kosmetik- Rohstoffen.

LAUGE: siehe Alkalie.

LECITHINE: Fettähnliche Wirkstoffe pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, z. B. Eilecithin und Sojalecithin. Sie sind gute Haut- und Haarpflegestoffe, die der Entfettung entgegenwirken und haben zusätzlich Emulgatoreigenschaften.

LINOLSÄURE: Eine mehrfach ungesättigte Fettsäure, die Bestandteil verschiedener Pflanzenöle. z. B. von Weizenkeimöl, ist.

LIPIDE: Ein Sammelwort für lipophile Naturstoffe.

LIPO PHIL: Bedeutet fettfreundlich. Lipophile Substanzen lösen sich leicht in Fetten oder fettartigen Stoffen.

LIPOPHOB: Bedeutet fettabweisend. Lipophobe Substanzen lösen sich nicht in Fettstoffen.


    M

MATRIX: Die Keimschicht der Haarwurzel.

MED ULLA oder MEDULLA PI LI: Die wissenschaftliche Bezeichnung für den Markkanal des Haares.

MELANINE: Gelbbraune bis schwarze in den Melanozyten gebildete Pigmente. Sie bestimmen die Farbe von Haut, Haaren und Augen und dienen als natürlicher UV-Schutz. PHEOMELANINE sind die gelb- bis rotbraunen Pigmente, die verstärkt bei den hellhäutigen. rothaarigen Typen angetroffen werden; EUMELANINE sind die braunen bis schwarzen Pigmente, die sich bei den dunkelhäutigen, leicht bräunenden Typen finden.

MELANOZYTEN: Die Zellen in der untersten Schicht der Epidermis und in der Netzhaut des Auges, in denen die Melaninbildung stattfindet.

MIKROMETER: siehe Haar-Mikrometer.

MIKROORGANISMEN: Sind meistens einzellige, nur unter dem Mikroskop sichtbare Lebe- wesen. Zu ihnen gehören Bakterien, Pilze und Hefen.

MILD-ALKALISCH: Sind Produkte, die nur schwach alkalisch eingestellt sind, also einen pH-Wert von 7 bis ca. 8,5 aufweisen.

MOLEKÜL: Aus der Verbindung von 2 oder mehr Atomen entsteht ein Molekül als kleinstes Teilchen einer chemischen Verbindung. Beispiel: 1 Molekül Wasser (H20) besteht aus 2 Atomen Wasserstoff und 1 Atom Sauerstoff.
 
MONOMERE: Die chemisch einheitlichen "Bausteine" der Polymere.

MUSCULUS ARRECTOR PILI: Der "Haaraufrichtemuskel", ein winzig kleiner Muskel an der Haarwurzel, der uns die sogenannte Gänsehaut beschert.


    N

NATRIUMBROMAT: Ein starkes Oxidationsmittel. das jedoch das Haar nicht aufhellt. Es wird speziell für die Schnellfixierung von Dauerwellen eingesetzt. In Natural Styling Bromatfix ist Natriumbromat mit einem Farbindikator kombiniert, der auf Thioglykolsäure, den Wirk~toff der Dauerwelle, reagiert und ungenügendes Ausspülen durch einen rotvioletten Farbumschlag anzeigt.
 
NATRIUMCHLORID: Gewöhnliches Kochsalz.

NATRIUMHYDROXYD: Eine starke Alkalie, die zur Einstellung des pH-Wertes alkalischer Produkte eingesetzt werden kann. Die wässrige Lösung von Natriumhydroxid heißt Natronlauge.

NATRIUMPERBORAT: Wirkstoff von Blondiermitteln. Stellt den Sauerstoff für die Aufhellung zur Verfügung.

NATRIUMSTEARAT: Seife.

NEUTRALISATION: Das Zusammengeben von Säuren und Laugen unter der Bildung von Salzen und Wasser. Z. B. wird eine alkalische Lösung durch Zugabe von Säure bis zum pH-Wert 7 neutralisiert. Andererseits ist NEUTRALIZER das englische Wort für Fixiermittel. Daher wird friseurtechnisch mit Neutralisation manchmal auch die Fixierung der Dauerwelle gemeint, die im chemischen Sinne jedoch keine Neutralisation darstellt.

NETZMITTEL: Grenzflächenaktive Stoffe, die die Oberflächenspannung des Wassers herabsetzen und dadurch die vollständige Benetzung mit Wasser oder wässrigen Lösungen ermöglichen. Sie sorgen z. B. dafür, daß die Inhaltsstoffe von Dauerwellpräparaten besser und schneller zur Wirkung kommen.

NUANCIERFARBEN: Direktaufziehende Haarfarbstoffe, besonders aus dem Rotbereich, konzentriert formuliert. Sie werden speziell Oxidationshaarfarben zugesetzt, um den Farbcharakter zu nuancieren, d. h. zu verstärken oder leicht zu verändern.


    O

OBERFLÄCHENSPANNUNG: Sie wirkt besonders an der Grenzfläche von Flüssigkeiten und Gasen, z. B. von Wasser und Luft. Sie bewirkt, daß Wasser seine Oberfläche soweit wie möglich verkleinern will und sich daher auf einer anderen Oberfläche z. B. nicht verteilt, sondern einen Tropfen bildet. Durch Tenside wird die Oberflächenspannung deutlich herabgesetzt, so daß z. B. Haut und Haare richtig benetzt, befeuchtet und gewaschen werden können.

OCTOPIROX: "Octopirox" ist das Warenzeichen der Hoechst AG für einen äußerst effektiven und gut verträglichen Antischuppenwirkstoff, der von Schwarzkopf in allen Antischuppenprodukten eingesetzt wird. CTFA-Name: Piroctone Olamine.

OECD-Screening-Test: OECD ist die Abkürzung für die "Organisation for Economic Co-operation and Development". Die Testmethoden dieser Organisation auf biologische Abbaubarkeit von Waschrohstoffen sind im Waschmittelgesetz vorgeschrieben. Der OECD-Screening.:rest ist eine Prüfung auf biologische Abbaubarkeit, die die Bedingungen von Oberflächengewässern simuliert. Waschrohstoffe müssen in diesem Test zu mindestens 80 % abgebaut werden.
 
ÖKOLOGIE: Die Ökologie beschäftigt sich mit den wechselseitigen Beziehungen zwischen den Organismen und ihrer natürlichen Umgebung und besonders mit den Einflüssen des Menschen auf die Umwelt.

ORGANISCHE CHEMIE: Der umfangreiche Teil der Chemie, der sich mit den Verbindungen des Kohlenstoffes und im wesentlichen mit den Kohlenwasserstoffverbindungen befaßt. Hierzu gehören die meisten Verbindungen der "lebendigen Materie", aber z. B. auch die Kunststoffe.

OXIDATION: Die Aufnahme von Sauerstoff oder die Abgabe von Wasserstoff von einer chemischen Verbindung. Typische Oxidationen sind z. B. die Verbrennung und das Rosten.

OXIDATIONSMITTEL: Ein Mittel, das willig Sauerstoff zur Oxidation zur Verfügung stellt bzw. Wasserstoff aufnimmt. Typische Vertreter in der Haarkosmetik sind Wasserstoffperoxid und Natriumbromat.


    P

PETRISAGE: Knetende Massage.

pH: Abkürzung für Pondus Hydrogenii (Potenz des Wasserstoffs). Siehe pH-Wert.

pH-WERT: Charakterisiert die Wasserstoffionenkonzentration einer wässrigen Lösung. Er ist die chemische Maßeinheit für die Stärke einer sauren oder alkalischen Lösung und umfaßt 14 Einheiten. Den Bereich von 0 - 7 bezeichnet man als sauer, von 7 -14 als alkalisch. Bei pH 7 ist eine Lösung neutral.

PHYSISCH: Körperlich.

PHYSIOLOGIE: Die Lehre von den Lebensvorgängen.

PIGMENTE: Sind farbige oder weiße unlösliche Färbemittel. Sie werden u. a. in der dekorativen Kosmetik eingesetzt. Körpereigene Pigmente sind die Melanine, die z. B. die Haarfarbe bestimmen.

PITYRIASIS: Sammelbegriff für krankhafte Hautveränderungen, die mit einer kleinteiligen kleieförmigen Schuppenbildung einhergehen.

PO LYMERE: Meist langkettige Groß moleküle, die durch Reaktion von chemisch einheitlichen kleinen Molekülen, den Monomeren, entstanden sind. Natürliche Polymere sind z. B. Cellulose, Eiweiße (Proteine), synthetische z. B. die verschiedenen Kunststoffe. In der Kosmetik werden Polymere z. B. als Filrnbildner, Konsistenzgeber und kationenaktive Pflegestoffe eingesetzt.

POLYPEPTID: Aus Aminosäuren aufgebaute Großmoleküle, die als Haar- und Hautpflegestoffe eingesetzt werden, z. B. Eiweißhydrolysat.

PORÖS: Mit poröser, d. h. offener Oberfläche.

PRÄVENTIV: Vorbeugend.

PROPHYLAXE: Eine Maßnahme zur Verhütung von Krankheiten bzw. zur Erhaltung der Gesundheit.

PROTEINE: Sammelbezeichnung für die lebenswichtigen, aus Aminosäuren aufgebauten, hochmolekularen Eiweißstoffe. Sie sind u. a. wesentlicher Bestandteil von Haut und Haaren. Die bekanntesten in der Kosmetik eingesetzten Proteine sind Collagen, Elastin und Keratin und ihre Hydrolysate.

PROTEINHYDROLYSATE: Polypeptide, die durch saure, alkalische oder enzymatische Spaltung von Proteinen erhalten werden.

PSYCHISCH: Seelisch.

PUFFERSUBSTANZEN: Bestehen meistens aus schwachen Säuren oder Basen und ihren Salzen. Sie stabilisieren den pH-Wert eines Mittels, da sie kleinere Mengen an Säuren oder Alkalien aufgrund ihrer Struktur praktisch ohne pH-Wert-Änderung abfangen können.


    Q

QUATS: Abkürzung für quaternäre Ammoniumverbindungen, das sind kationaktive Haarpflegestoffe, die z. B. in Spülungen eingesetzt werden.


    R

REDUKTION: Das Entziehen von Sauerstoff aus einer oder das Einführen von Wasserstoff in eine Verbindung. Es ist der mit der Oxidation gekoppelte, gegenläufige Prozess. Reduktionsprozesse sind u. a. das Abziehen von Haarfarbe durch Modulat und das Aufbrechen der Schwefelbrücken durch Thioglykolat bei der Dauerwellbehandlung.

REGENERATION: Die angestrebte Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes.
 
REGULIEREN: Regelmäßig verlaufen lassen. Das Führen eines Ablaufes.

REVERSIBEL: Umkehrbar. Reversibler Haarausfall, der wieder zurückgehen kann. Erblich bedingter Haarausfall ist nicht reversibel.

REVITALISIEREN: Die normale Vitalität wiederherstellen.


    S

SALZE: Ein Salz ist die chemische Verbindung aus einer Säure und einer Base. Bekanntestes Salz ist Kochsalz (Natriumchlorid, NaCl).

SÄUREN: Stoffe, wie z. B. Schwefelsäure, Essigsäure, Zitronensäure, deren wässrige Lösungen sauer reagieren. Siehe auch pH-Wert. Säuren färben Lackmuspapier rot.

SÄURESCHUTZMANTEL: Die gesunde Haut des Menschen reagiert schwach sauer; sie zeigt einen pH-Wert von etwa 5,5 bis 6,5. Daher kann dieser pH-Wert-Bereich als "hautneutral" bezeichnet werden. Der Säureschutzmantel, der die Haut in Form eines Feuchtigkeitsfilms überzieht, entsteht u. a. durch die dauernde Ausscheidung von verschiedenen Stoffen (z. B. Milchsäure) mit dem Schweiß. Er hält die Geschmeidigkeit der Haut aufrecht, hat eine puffernde Wirkung und einen hemmenden Einfluß auf unerwünschtes Bakterienwachstum.

SCHWEFELBRÜCKEN: Disulfidbrücken. Der Hauptbestandteil des Haares, das Keratin, enthält neben anderen Aminosäurebausteinen ca. 17 % Cvstin. Über die Disulfidstruktur dieses Cystinanteils sind die Peptidketten des Keratins quervernetzt. Bei der Dauerwelle werden diese Schwefelbrücken durch Reduktion mit z. B. Thioglykolat teilweise gespalten und nach der Umformung durch die Fixierung oxidativ wieder geschlossen.

SEBORRHOE: Sogenannter "Schmerfluß", eine krankhafte Überproduktion der Talgdrüsen.
 
SEBORRHOE OLEOSA: Die fettige Form der Seborrhoe führt zu fettigem Aussehen, schnellem Nachfetten der Haare und wird gelegentlich von diffusem Haarausfall begleitet.
 
SEBORRHOE SICCA: Die trockene Form der Seborrhoe führt zu trockenem Haarboden und der Absonderung harter Talgmassen, die als feine Schuppen sichtbar werden können.
 
SEBUM oder SEBUM CUTANEUM: Lateinischer Name für Hauttalg, Hautfett.

SENSIBILISIERUNG: Das Auftr;ten einer Überempfindlichkeit gegen bestimmte Substanzen nach wiederholtem Kontakt mit denselben, die mit der Bildung von Antikörpern einhergeht. Sensibilisierte Personen reagieren allergisch auf Stoffe, die sie vorher vertragen konnten.
 
SILIKONVERBINDUNGEN: Eine Gruppe chemischer Verbindungen, die sich vom Silicium ableiten. Sie bilden Öle, Wachse oder gummi artige Stoffe. Im allgemeinen sind sie hydrophob, mit den meisten fettartigen Substanzen mischbar und sehr stabil. Sie haben sich in der Technik als Antischaum-, Glanz-, Trenn- und Hydrophobierungsmittel bewährt. In der Kosmetik werden Silikon verbindungen wegen ihrer guten Hautverträglichkeit und anwendungstechnischen Eigenschaften zum Hautschutz und zur Haarpflege (Glanz, Griff) eingesetzt.

SPEKTRUM: Farbenbild von zergliedertem Licht. Die Grundfarben des Spektrums werden unter- teilt in die Primärfarben rot, gelb und blau und die Sekundärfarben orange, violett und grün.

STABILISATOREN: Werden eingesetzt, um unerwünschte chemische oder physikalische Veränderungen der Produkte zu verhindern. Typische Stabilisatoren sind z. B. Emulgatoren, Konservierungsmittel, Puffersubstanzen, Antioxidantien und Komplexbildner.

SUBCUTIS: Lateinische Bezeichnung für das Bindegewebe unter der Haut.

SYNTHESE: Der Aufbau chemischer Verbindungen aus einfacheren Ausgangsverbindungen.


    T

TALGDRÜSEN: Die Sebum-bildenden Drüsen in der Haut. Sie sind ein Bestandteil des Haarfollikels. Das Hautfett wird durch die Follikelmündung an die Hautoberfläche gebracht und schützt so Haut und Haare vor Austrocknung und sorgt für deren Geschmeidigkeit. Nur eine Überproduktion der Talgdrüsen wird daher kosmetisch als negativ empfunden.

TENSIDE: Sammelbezeichnung für alle oberflächenaktiven Stoffe. Sie tragen sowohl eine lipophile als auch eine hydrophile Gruppierung. Nach ihrem Ladungszustand unterscheidet man anionische, kationische, amphotere und nichtionische Tenside. Tenside werden vornehmlich als Waschrohstoffe, aber auch z. B. als Emulgatoren oder Pflegestoffe eingesetzt. Bekanntestes Tensid ist die Seife, bekanntestes Shampoo-Tensid ist Laurylethersulfat (CTFA-Name: Sodium Laureth Sulfate).

THIOGLYKOLSÄURE: Wirkstoff der meisten Dauerwellflüssigkeiten. Thiogylkolsäure wird nie als freie Säure, sondern stets im Alkalischen, meistens als Ammoniumsalz, angewandt.
 
THIOGLYKOLATE: SO heißen die Salze der Thioglykolsäure, z. B. Arnmoniumthioglvkolat.

TONUS: Die Spannkraft der Haut.

TURGOR: Der Spannungszustand des Gewebes.

TOXIN: Giftstoff tierischer, pflanzlicher oder mikrobieller Herkunft.


    V

VERDICKUNGSMITTEL: Stoffe, die Präparaten die erforderliche Konsistenz zur Vereinfachung des Gebrauchs, der Applikation geben.

VITAMINE: Komplizierte, teils wasserlösliche, teils fettlösliche, lebensnotwendige Wirkstoffe, die meist nicht vom Körper selbst hergestellt werden können und deshalb mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. Vitamine regulieren wichtige Stoffwechsel prozesse. Bei Vitaminmangel treten als Krankheitserscheinungen Avitamimosen wie z. B. Rachitis (Vitamin D-Mangel), Skorbut (Vitamin C-Mangel), Beri-Beri (Vitamin A-Mangel) auf. Bekannte in der Kosmetik eingesetzte Vitamine sind die Vitamine A, B, C, E und H bzw. ihre Derivate. Sie dienen als Antioxidantien, Durchblutungsförderer, Feuchthaltemittel, Hautschutzstoffe und Pflegemittel.

VOLLDEKLARATION: Die Auflistung aller Inhaltsstoffe eines Kosmetikproduktes auf der Verpackung, meistens in CTFA-Nomenklatur.

VOLUMENPROZENTE: (Vol. %). Der Raumanteil eines Stoffes in einer Mischung, ausgedrückt in Millilitern pro 100 Milliliter Mischung.


     W

WA. S.: Abkürzung für "waschaktiver Stoff', Waschrohstoff. Siehe Tenside.
 
WASSERSTOFFBRÜCKENBINDUNGEN: Sind sogenannte Nebenvalenzbindungen, die zwischen bestimmten Wasserstoffatomen und Atomen mit freiem Elektronenpaar wie Sauerstoff oder Stickstoff gebildet werden. Sie können innerhalb eines Moleküls oder zwischen Molekülen auftreten. In den Peptidstrukturen des Keratins spielen sie eine große Rolle, so daß sie die Eigenschaften der Haare mitbestimmen.

WASSERSTOFFPEROXYD : (HzOz). Ein Oxidationsmittel, das leicht Sauerstoff freisetzt, sobald es unter alkalischen Bedingungen angewandt wird. Es wird für Haarfarben, Blondiermittel und Fixierungen eingesetzt.

 

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